Alb-Donau-Kreis weitet seine Maßnahmen zur Corona-Krise aus

Alb-Donau-Kreis weitet seine Maßnahmen zur Corona-Krise aus

Um die Versorgung der Bevölkerung und die Funktionsfähigkeit wichtiger Infrastrukturen sicherzustellen, hat das Landratsamt dazu gestern eine Ausnahmebewilligung per Allgemeinverfügung erlassen. Damit darf in bestimmten Branchen nun länger und auch am Sonntag gearbeitet werden. Für Sonn- und Feiertagsarbeit gilt die Regelung unter anderem für das Produzieren, Verpacken und Liefern von Lebensmitteln, Medikamenten, Medizinprodukten und Hygieneartikeln. Auch für Tätigkeiten, die der medizinischen Behandlung und Versorgung von Patienten dienen. Länger gearbeitet werden bei Not- und Rettungsdiensten, in Krankenhäusern und Einrichtungen zur Pflege und Betreuung von Personen, bei der Feuerwehr, Gerichten und Behörden. Das gilt auch für Verkehrsbetriebe, in der Energie- und Wasserversorgung sowie in Abfall- und Abwasserentsorgungsbetrieben. Durch die Verfügung kann in den Bereichen bis zu 12 Stunden pro Tag gearbeitet werden.

Diesen Beitrag teilen
Chat