Dritter Verhandlungstag im Dellmensinger Fackelwurf-Prozess

Dritter Verhandlungstag im Dellmensinger Fackelwurf-Prozess

Am dritten Verhandlungstag im Dellmensinger Fackelwurf-Prozess hat ein Familienmitglied vor dem Ulmer Landgericht ausgesagt. Ein Mitglied der Roma-Familie, auf die die fünf Angeklagten aus Fremdenhass einen Brandanschlag verübt hatten, saß am Zeugentisch und berichtete über den Vorfall vom Mai 2019. Am Tattag hatten die fünf Männer eine brennende Fackel auf den Wohnwagen der Familie geworfen. Dieser war nur knapp verfehlt worden. Im Inneren schliefen zu dem Zeitpunkt eine Frau und ihr Kind. Die Angeklagten streiten ab den Wohnwagen damals gezielt angegriffen zu haben. Der Fackelwurf sollte die Familie nur erschrecken. Nach der Aussage dessen entschuldigten sich die fünf Männer gestern bei dem Familienmitglied. Dieser nahm die Entschuldigung an und sagte, man könne die Angeklagten nun freilassen.

Diesen Beitrag teilen
Nächster Post:
Chat