Bessere Nahverkehrsanbindungen in der Region

Bessere Nahverkehrsanbindungen in der Region

In einer Pressekonferenz stellte Verkehrsminister Winfried Hermann am vergangenen Freitag fünf Modellprojekte vor, die das Land Baden-Württemberg im Rahmen seiner ÖPNV-Offensive für die Dauer von fünf Jahren finanziell unterstützen wird. Mit diesem Förderprogramm bestärkt die Landesregierung ihre Absicht, die im Koalitionsvertrag verankerte „Mobilitätsgarantie“ umzusetzen und die Fahrgastzahlen bis 2030 zu verdoppeln. In einem ersten Schritt soll die stündliche Erreichbarkeit aller Orte in Baden-Württemberg von fünf Uhr früh bis Mittagnacht sichergestellt werden. Genau darauf zielen die „Flexiblen Bedienformen“, ein vom Fachdienst Verkehr und Mobilität ausgearbeitetes Modellprojekt. Über „Bedarfsverkehre“ sollen ab Juli 2022 zunächst testweise für einen Zeitraum von acht Jahren alle Orte im Raum Ehingen, der Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen, Allmendingen und Schelklingen mit mehr als 150 Einwohnerinnen und Einwohnern eine stündliche Anbindung an die zentralen Orte Ehingen und Munderkingen erhalten – in der Zeit zwischen 5 bis 24 Uhr, auch an den Wochenenden und Feiertagen ab 6 bzw. 7 Uhr. Von Ehingen und Munderkingen aus bestehen über die dortigen Bahnhöfe und Busverkehre weitere Verbindungen ins gesamte Kreisgebiet und darüber hinaus.

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