Kategorie: Pudding

#11 Spieleabend – Zeitvertreib zu Hause und online

#11 Spieleabend – Zeitvertreib zu Hause und online

Warum müssen manche Erwachsene immer diese öden Spieleabend einläuten? Spielen ist doch was für Kinder! Das stimmt nur bedingt! Denn Erwachsene müssen zwar keine Zusammenhänge mehr herstellen und spielerisch das Leben kennenlernen, aber dennoch kann spielen das Gehirn trainieren und motorische, sowie koordinatorische Fähigkeiten verbessern und festigen. Soviel zum wissenschaftlichen Teil. In der vergangenen Sendung ging es aber mehr darum, was man mit seiner neu gewonnenen Zeit machen kann. Viele von uns sind jetzt leider zu Hause. Hier wäre ein bisschen Ablenkung willkommen.

Spannungsmusik und Highscoreliste

Durch die Sendung zog sich das Spiel „Höher oder Tiefer“ (Hot). Es ist ein Onair-Radiospiel, das mit unseren Hörerinnen und Hörern gespielt wurde. Während Pam als Telefonistin, Spannungsmusik-Einspielerin und Highscorelistenführerin tätig war, führte Peter die Anruferinnen und Anrufer durch das Spiel. Nachdem er die Karten mischte, nannte er die erste Karte. Die Mitspieler mussten dann raten, ob die nächste Karte im Stapel höher oder tiefer ist. Die erste Runde spielten die Moderatoren allerdings noch mit sich selbst um ein paar Punkte vorzulegen.

Natürlich wurden auch Spiele vorgestellt. Peter erklärte eins der Spiele des Jahres 2019. Im kooperativen „Just One“ muss stets einer der Spieler einen Begriff erraten. Die Hinweise gibt dabei nicht das Spiel vor, sondern die Runde der Mitspieler. Ohne sich im Team abzusprechen, notiert dafür zunächst jeder einen Hinweis, den er als Hilfestellung beisteuern möchte. Bevor der Ratende diese Wörter sehen darf, werden sie miteinander verglichen. Doppelungen werden aussortiert und so minimieren sich die Hinweise, wenn man nicht kreativ genug ist.

Ich habe 2 Brechbohnen, hast Du eine Gartenbohne?

Pam hingegen präsentierte den Hörern das „Bohnenspiel“. (Das eigentlich Bohnanza heißt) Mit diesem Spiel haben sich die beiden Moderatoren quasi kennengelernt, weil es Öhrchen zu einem Spieleabend mitbrachte. Dieses interaktive Spiel bringt die Spieler auch dazu, miteinander zu kommunizieren und kooperieren. Es müssen verschiedene Bohnenkarten gesammelt werden. Man muss dabei handeln und selbst anbauen. So kommt es, dass man plötzlich am Spieletisch solch Sätze hört wie: „Ich habe 2 Brechbohnen. Hat jemand eine Gartenbohne?“ Das Spiel machte so viel Spaß, dass der Gastgeber es schließlich nachkaufte. Nur leider darf man sich momentan nur zu zweit treffen aber dieses Spiel sollte man mindestens zu dritt oder viert spielen. Wenn Du Dich nach der Coronakriese nicht mehr daran erinnerst, kannst Du es ja hier nochmal nachlesen.

Zu erwähnen wäre noch die Wortneuschöpfung von Pam. Spiele-Halbklassiker. Das sind Gesellschaftsspiele, die keine echten Klassiker sind aber trotzdem viele kennen.

Und nun zu der Umfrage. Wir haben unsere Hörer gefragt, ob sie lieber klassisch am Tisch, oder online spielen. Die Mehrheit, aber mit nicht so großem Vorsprung, stimmte für online ab. Vielleicht floss da schon die Kontaktsperre von unserer Bundeskanzlerin mit ein. Und weil wir gerade bei Statistiken sind:

Öhrchen führte ja sehr professionell die Punkteliste für das Radiospiel HoT. Rate mal wer führt? Unser kleiner Omar, Moderater der Sendung Blue Chill. Er schaffte 5 Punkte. Kann das bitte jemand toppen?

Bleib schön gesund und hör nächsten Montag wieder rein!

#10 Aberglaube – Wirklich alles nur Spuk?

#10 Aberglaube – Wirklich alles nur Spuk?

Letzte Woche hatten wir mal wieder einen Freitag den 13. Und? Ist Dir etwas schlimmes passiert, oder widerfuhr Dir sogar Glück? Inspiriert von diesem Tag entschieden sich Pam & Peter dafür, diese Puddingsendung ganz dem Thema Aberglaube zu widmen. Wobei die beiden auch die aktuelle Coronasituation nicht aus den Augen ließen und immer mal wieder über die neuesten Entwicklungen informierten.

Die meisten von Euch sind übrigens nicht bis wenig abergläubisch. Das ergab die Hörerumfrage auf Instagram und Facebook.

Apropos Tod

Eingeleitet wurde das Thema mit einer Begriffserklärung. Aberglaube stammt von Missglaube. Alles was früher nicht dem Glauben der Kirche entsprach war falsch und war deswegen Aberglaube. Eine wunderbare Überleitung, schaffte Öhrchen mit den Worten: Apropos Tod. Sie präsentierte einen interessanten Aberglaube, bei dem sich Japaner die Daumen in die Tasche stecken müssen, wenn an ihnen ein Leichenwagen vorbeifährt, damit die Eltern noch lange leben und gesund bleiben.

Gesundheit war den beiden Moderatoren auch wichtig und demonstrieren hier auf dem Bild, dass man in die Armbeuge husten oder niesen soll.

Eine Maus schlägt mit dem Kopf gegen den Käfig

Wie entsteht nun aber ein Aberglaube? Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sogar Tiere einem Aberglaube/Missglaube unterliegen. Bei einem Test mit Mäusen, gab man den Tieren zu einer bestimmten Zeit Futter. Eine Maus schlug währenddessen zugällig mit dem Kopf gegen den Käfig. Der Aberglaube, dass sie beim nächsten Mal Kopfschlagen wieder Futter bekommt, hatte sich prompt gefestigt. Der Aberglaube war geboren.

Auch bei uns Menschen entstehen so manche Irrglauben. Zum Beispiel, dass wir bei Vollmond schlechter schlafen können. Wenn wir in einer unruhigen Nacht plötzlich aufwachen und den beeindruckenden Vollmond sehen, werden wir die beiden Dinge verknüpfen und immer denken, der Mond sei daran Schuld gewesen.

Glücksbringer wie Schornsteinfeger haben übrigens nicht selten einen wahren Hintergrund. Die Männer in Schwarz sorgten damals mit ihrer Arbeit dafür, dass die mit Stroh gedeckten Häuser nicht abbrannten. Denn ein sauberer Kamin war Garant für ein gefahrloses Heizen. Welch ein Glück, wenn man einen fürsorglichen Schornsteinfeger hatte.

Und nächste Woche bei Pudding mit Ohren? Ist noch geheim, aber schalte doch ein. Dann hörst Du es!

Bis Montag!

#9 Bücher – Hörbuch gegen Papier

#9 Bücher – Hörbuch gegen Papier

Einen fulminanten Start legten unsere beiden Moderatoren Pam & Peter am Montag hin und waren selbst ganz überrascht. Es war ein kurzer Schlagabtausch, bei dem sie sich selber ihre Sätze ergänzten. Pam war ganz verblüfft. Und es ging sofort mit einem Lob für Peter weiter. Als er nämlich Werbung für die Rubrik „Pudding mit Ohren“ (hier auf dieser Website) machte, gestand ihm Öhrchen, dass sie es ganz toll fände, dass sie auf den von ihm gemachten Fotos immer so gut rüber käme.

In dieser Sendung drehte sich alles um das Thema Buch. Vom kleinsten Buch (3mm), über die Arten des Lesens bis hin zum Tagebuch. Aber es wurde natürlich erstmal abgeschwiffen.

Lieber Saxophon oder alle anderen Instrumente?

Nach einem tollen Lied frug Pam, welches Instrument Peter gerne spielen können würde. Er antwortete mit Saxophon. Anschließend kam die Frage, ob er lieber dieses Instrument nehmen würde, oder alle anderen außer Saxophon. Hm, interessante Frage. Was würdest Du denn machen? Unser Pudding entschied sich für alle anderen Instrumente. Schließlich gäbe es ja auch ähnliche Blasinstrumente.

Nach der Auswertung der Sunray-Umfrage, bei der heraus kam, dass die meisten lieber Hörbücher „lesen“, widmeten sich unsere Moderatoren dem Thema Lesearten.

Lesen bildet. Man muss aber das Richtige lesen

Beim Lesen von Romanen muss sich das Gehirn richtig anstrengen und das Gelesene im Kopf zu einem Bild zusammenzufügen. Das nennt man die belletristische Art des Lesens. Sie trainiert unsere grauen Zellen und wir bilden neue Synapsen aus. Hingegen beim Lesen von Sachbüchern (informierende Leseart), müssen wir uns weniger anstrengen. Nachrichten zum Beispiel lassen wenig Raum für Interpretationen zu. Darum ist diese Art des Lesens auch weniger effektiv. Ganz schlimm steht es jedoch bei der durchsuchenden Leseart. Hierbei handelt es sich um das Abscannen von Internetseiten. Zum Beispiel Google-Suchergebnisse oder kurze Facebook-Beiträge. Diese zu lesen bildet sicher nicht und ist auch schnell wieder vergessen.

Viele Buchtitel schmückten die Büchersendung. Und somit wurden eben die zwei Wortwitze dieser Sendung verschossen. Mit Buchtitel waren nämlich Songs gemeint, die irgendwas mit Büchern zu tun hatten und eine Büchersendung kann hier auch zweideutig sein.

Schöner wohnen mit Pudding

Ein Highlight fürs Öhrchen war die neue temporäre Rubrik: „Schöner wohnen“, die sich von selbst installiert hat, als die beiden mal wieder abschweiften und über vernachlässigte Flure und schöne Buchumschläge redeten. Hier die Tipps von Pam:

  1. Schuhe im Flur dekorativ in ein offenes Regal stellen. Macht den Raum interessanter.
  2. Bücher im Regal nach Farbe sortieren. Ist ein Hingucker, nicht nur für Gäste.
  3. Schuhkartons mit der Unterseite an der Wand befestigen. Schafft Stauraum und hat sicher nicht jeder.

Ein sehr interessanter Punkt der Sendung war das Thema Tagebuch. Hier besprachen die beiden 7 Gründe, warum man ein Tagebuch führen sollte. Hierbei stellte sich heraus, dass das Schreiben mit der Hand, nicht nur die Hand-Auge-Koordination schult, sondern auch entschleunigt. Ein weiterer interessanter Fakt war, dass man beim intuitiven Schreiben etwas über sich selbst erfährt. Diese Art von Schreiben funktioniert so: Nach dem Aufstehen schreibt man am Frühstückstisch vier DIN A4 Seiten mit dem voll, was einem gerade in den Sinn kommt. Ganz egal was. Nicht drüber nachdenken. Stichpunkte, Wiederholungen, … alles ist erlaubt. Das Ergebnis zeigt uns, wie es tief in uns aussieht. Wer probiert es mal aus und zeigt uns sein Ergebnis?

Bis zum nächsten Montag! Habt eine tolle Woche!

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