Autor: Peter

#12 Fettes Dankeschön – Unsere wirklichen Helden

#12 Fettes Dankeschön – Unsere wirklichen Helden

Deutschland im Ausnahmezustand. Wir sind verbannt, zu Hause zu bleiben und diese Pandemie auszusitzen. Vielen von uns fällt die Decke auf den Kopf, was wohl noch das geringere Übel ist, denn einige bangen um ihr Leben und ihren Job.

Und dann gibt es noch die, die den Laden hier am laufen halten und unter erschwerten Bedingungen arbeiten gehen. Das sind die wirklichen Helden, denen wir eine ganze Sendung widmeten.

Danke, dass ich nicht um mein festes Gehalt bangen muss.

Pam und Peter suchten nach den Helden dieser Zeit und riefen auf, sich zu melden. Einige taten dies im Voraus über die sozialen Medien aber viele schrieben auch währen der Sendung. Ein Hörer schrieb beispielsweise über seinen Arbeitgeber der seinen angesparten Überschuss dafür verwendet, um seine Mitarbeiter weithin voll zu bezahlen. „Danke, dass ich nicht um mein festes Gehalt bangen muss“, schrieb er und schilderte die momentane Situation in seinem Betrieb.

Eine Hörerin erklärte uns die aktuelle Situation in den Kinderkrippen und -gärten. Sie selbst hätte keine Angst sich anzustecken, räumte aber ein, dass wohl eher die Kinder ihre ErzieherInnen anstecken werden, als andersherum, weil die Eltern der Kinder aus der Notbetreuung meist in Risikogebieten arbeiten, wie Krankenhäuser oder Supermärkten. Es werde auf Schutzmasken verzichtet, weil man den Kleinen keine Angst machen wolle. Jedoch wird auch hier viel Hände gewaschen.

Auch im Rundfunkstudio wird auf Hygiene geachtet. Öhrchen demonstriert das desinfizieren der Oberflächen und erschreckt, weil dieses Mittel auf Chlorbasis hergestellt wurde und das Studio jetzt wie ein Schwimmbad riecht.

Desinfektionsmittel auf Chlorbasis ist gut gegen Viren aber auch gut gegen Moderatoren.

Alle Helden konnten leider nicht namentlich genannt werden, weil es noch viele gibt, die einfach unerkannt bleiben. Aber seid gewiss, ihr seid nicht vergessen und bekommt auch ein fettes Dankeschön von uns!

Danke an alle Helden da draußen!

#11 Spieleabend – Zeitvertreib zu Hause und online

#11 Spieleabend – Zeitvertreib zu Hause und online

Warum müssen manche Erwachsene immer diese öden Spieleabend einläuten? Spielen ist doch was für Kinder! Das stimmt nur bedingt! Denn Erwachsene müssen zwar keine Zusammenhänge mehr herstellen und spielerisch das Leben kennenlernen, aber dennoch kann spielen das Gehirn trainieren und motorische, sowie koordinatorische Fähigkeiten verbessern und festigen. Soviel zum wissenschaftlichen Teil. In der vergangenen Sendung ging es aber mehr darum, was man mit seiner neu gewonnenen Zeit machen kann. Viele von uns sind jetzt leider zu Hause. Hier wäre ein bisschen Ablenkung willkommen.

Spannungsmusik und Highscoreliste

Durch die Sendung zog sich das Spiel „Höher oder Tiefer“ (Hot). Es ist ein Onair-Radiospiel, das mit unseren Hörerinnen und Hörern gespielt wurde. Während Pam als Telefonistin, Spannungsmusik-Einspielerin und Highscorelistenführerin tätig war, führte Peter die Anruferinnen und Anrufer durch das Spiel. Nachdem er die Karten mischte, nannte er die erste Karte. Die Mitspieler mussten dann raten, ob die nächste Karte im Stapel höher oder tiefer ist. Die erste Runde spielten die Moderatoren allerdings noch mit sich selbst um ein paar Punkte vorzulegen.

Natürlich wurden auch Spiele vorgestellt. Peter erklärte eins der Spiele des Jahres 2019. Im kooperativen „Just One“ muss stets einer der Spieler einen Begriff erraten. Die Hinweise gibt dabei nicht das Spiel vor, sondern die Runde der Mitspieler. Ohne sich im Team abzusprechen, notiert dafür zunächst jeder einen Hinweis, den er als Hilfestellung beisteuern möchte. Bevor der Ratende diese Wörter sehen darf, werden sie miteinander verglichen. Doppelungen werden aussortiert und so minimieren sich die Hinweise, wenn man nicht kreativ genug ist.

Ich habe 2 Brechbohnen, hast Du eine Gartenbohne?

Pam hingegen präsentierte den Hörern das „Bohnenspiel“. (Das eigentlich Bohnanza heißt) Mit diesem Spiel haben sich die beiden Moderatoren quasi kennengelernt, weil es Öhrchen zu einem Spieleabend mitbrachte. Dieses interaktive Spiel bringt die Spieler auch dazu, miteinander zu kommunizieren und kooperieren. Es müssen verschiedene Bohnenkarten gesammelt werden. Man muss dabei handeln und selbst anbauen. So kommt es, dass man plötzlich am Spieletisch solch Sätze hört wie: „Ich habe 2 Brechbohnen. Hat jemand eine Gartenbohne?“ Das Spiel machte so viel Spaß, dass der Gastgeber es schließlich nachkaufte. Nur leider darf man sich momentan nur zu zweit treffen aber dieses Spiel sollte man mindestens zu dritt oder viert spielen. Wenn Du Dich nach der Coronakriese nicht mehr daran erinnerst, kannst Du es ja hier nochmal nachlesen.

Zu erwähnen wäre noch die Wortneuschöpfung von Pam. Spiele-Halbklassiker. Das sind Gesellschaftsspiele, die keine echten Klassiker sind aber trotzdem viele kennen.

Und nun zu der Umfrage. Wir haben unsere Hörer gefragt, ob sie lieber klassisch am Tisch, oder online spielen. Die Mehrheit, aber mit nicht so großem Vorsprung, stimmte für online ab. Vielleicht floss da schon die Kontaktsperre von unserer Bundeskanzlerin mit ein. Und weil wir gerade bei Statistiken sind:

Öhrchen führte ja sehr professionell die Punkteliste für das Radiospiel HoT. Rate mal wer führt? Unser kleiner Omar, Moderater der Sendung Blue Chill. Er schaffte 5 Punkte. Kann das bitte jemand toppen?

Bleib schön gesund und hör nächsten Montag wieder rein!

#10 Aberglaube – Wirklich alles nur Spuk?

#10 Aberglaube – Wirklich alles nur Spuk?

Letzte Woche hatten wir mal wieder einen Freitag den 13. Und? Ist Dir etwas schlimmes passiert, oder widerfuhr Dir sogar Glück? Inspiriert von diesem Tag entschieden sich Pam & Peter dafür, diese Puddingsendung ganz dem Thema Aberglaube zu widmen. Wobei die beiden auch die aktuelle Coronasituation nicht aus den Augen ließen und immer mal wieder über die neuesten Entwicklungen informierten.

Die meisten von Euch sind übrigens nicht bis wenig abergläubisch. Das ergab die Hörerumfrage auf Instagram und Facebook.

Apropos Tod

Eingeleitet wurde das Thema mit einer Begriffserklärung. Aberglaube stammt von Missglaube. Alles was früher nicht dem Glauben der Kirche entsprach war falsch und war deswegen Aberglaube. Eine wunderbare Überleitung, schaffte Öhrchen mit den Worten: Apropos Tod. Sie präsentierte einen interessanten Aberglaube, bei dem sich Japaner die Daumen in die Tasche stecken müssen, wenn an ihnen ein Leichenwagen vorbeifährt, damit die Eltern noch lange leben und gesund bleiben.

Gesundheit war den beiden Moderatoren auch wichtig und demonstrieren hier auf dem Bild, dass man in die Armbeuge husten oder niesen soll.

Eine Maus schlägt mit dem Kopf gegen den Käfig

Wie entsteht nun aber ein Aberglaube? Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sogar Tiere einem Aberglaube/Missglaube unterliegen. Bei einem Test mit Mäusen, gab man den Tieren zu einer bestimmten Zeit Futter. Eine Maus schlug währenddessen zugällig mit dem Kopf gegen den Käfig. Der Aberglaube, dass sie beim nächsten Mal Kopfschlagen wieder Futter bekommt, hatte sich prompt gefestigt. Der Aberglaube war geboren.

Auch bei uns Menschen entstehen so manche Irrglauben. Zum Beispiel, dass wir bei Vollmond schlechter schlafen können. Wenn wir in einer unruhigen Nacht plötzlich aufwachen und den beeindruckenden Vollmond sehen, werden wir die beiden Dinge verknüpfen und immer denken, der Mond sei daran Schuld gewesen.

Glücksbringer wie Schornsteinfeger haben übrigens nicht selten einen wahren Hintergrund. Die Männer in Schwarz sorgten damals mit ihrer Arbeit dafür, dass die mit Stroh gedeckten Häuser nicht abbrannten. Denn ein sauberer Kamin war Garant für ein gefahrloses Heizen. Welch ein Glück, wenn man einen fürsorglichen Schornsteinfeger hatte.

Und nächste Woche bei Pudding mit Ohren? Ist noch geheim, aber schalte doch ein. Dann hörst Du es!

Bis Montag!

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