Autor: Pamela Schmidt

Berufungsprozess Merklinger Schweinemastbetrieb

Berufungsprozess Merklinger Schweinemastbetrieb

Im Berufungsprozess um die skandalösen Zustände in einem Schweinemastbetrieb in Merklingen vor dem Landgericht Ulm haben sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft Freiheitsstrafen für den angeklagten Landwirt gefordert, die zur Bewährung ausgesetzt werden sollen.

Friedrich Mülln von der Tierschutzorganisation „Soko Tierschutz“, der den Fall 2016 aufgedeckt hatte und als Zeuge aussagte, spricht von einem „Trauerspiel in Ulm“. Mülln zeigte sich Medienberichten zufolge in der Verhandlungspause von den Plädoyers geschockt. „Der Staatsanwalt hat hier wieder den Job des Verteidigers übernommen“, sagte er Medienvertretern. „Die Justiz hat dem Tierschutz einen Bärendienst erwiesen.“ Sollte das Urteil zur Bewährung ausgesetzt werden, glaubt er, hinterlasse das bei vielen Landwirt den Eindruck, sie kämen in Zukunft immer so leicht davon.

In einem erstinstanzlichen Urteil des Amtsgerichts Ulm im März 2019 hatte Richter Oliver Chama noch eine dreijährige Haftstrafe verhängt, die nicht zur Bewährung auszusetzen gewesen wäre. Gegen dieses Urteil hatten aber Staatsanwaltschaft und Verteidigung des angeklagten 57-jährigen Landwirtes Berufung eingelegt. Die Staatsanwaltschaft hatte ihren Antrag damit begründet, dass in dem Urteil des Amtsgerichtes strafmildernde Umstände des Angeklagten nicht ausreichend berücksichtigt worden seien.

Vorbereitungen für Glombigen in Ehingen in vollem Gange

Vorbereitungen für Glombigen in Ehingen in vollem Gange

Das schönste Fest der Hausfasnet, so bezeichnen voele Karnevalsfans den Glombigen Doschdig in Ehingen. Wie Peter Kienle, der Zunftmeister der Narrenzunft Spritzenmuck sagt, laufen die Vorbereitungen für diesen Tag auf Hochtouren. So gebe es auch einige Änderungen, etwa bei der Bewirtung. Das Zelt der Eschengeister wird in diesem Jahr am Viehmarkt stehen und nicht mehr – wie in den Vorjahren – am Sparkassenplatz, Am Marktplatz stehe zudem erstmals ein großes Zelt, acht mal 18 Meter groß, vom Ur-Schlecker-Team um Tom Breymaier. Auch hier darf kräftig gefeiert werden. „Ansonsten läuft alles im gleichen Rahmen ab wie im vergangenen Jahr“, sagt Kienle.

Projektchor Laichinger Alb

Projektchor Laichinger Alb

Das monatelange Proben und Üben hat sich ausgezahlt. Der 24-köpfige Projektchor Laichinger Alb hat am Wochenende im Albert-Schweitzer-Gymnasium sein erstes Konzert gegeben – und das mit Erfolg. Unter der Leitung von Helmut Hauber brachten die 16 Sängerinnen und Sänger geistliche Gesänge aus fünf Jahrhunderten zu Gehör –und überzeugten damit ihr Publikum. Nach 23 Liedern trat der Chor unter lautem Beifall von der Bühne ab.

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