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Tónóvsín

Hintergrund
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Mein Künstler Name ist Tónóvsín (aka Vybenzaa), ich bin in Bosnien
und Herzegowina geboren.
Musik ist seit meiner Kindheit ein fester Bestandteil meines Lebens.
Für mich ist sie mehr als nur Hintergrundbeschallung – sie war immer
da, in meinen traurigen Momenten, in meinen glücklichen Situationen.
Schon als Kinder haben wir innerhalb unserer Familie von meinen
Eltern gelernt, dass Emotionen durch Lieder und Tanzen ausgedrückt
werden können. In der Zeit der Kassetten habe ich angefangen, meine eigenen Playlists zusammenzustellen und mit Freunden zu teilen.
Der Punkt, an dem ich merkte, dass ich mit ausgewählten Liedern die Menschen dazu bringen kann, Spaß zu haben und von den Alltagsproblemen abzulenken, war in einer Bar, wo ich arbeitete. Wir wurden prozentual entlohnt und stellten fest, dass wir mehr verdienen konnten, wenn die Leute Spaß hatten. Musik war die Lösung. Mein damaliger Kollege und ich stellten ein paar Playlists im Windows Media Player zusammen und probierten sie an einem Freitagabend aus – und es funktionierte tatsächlich! Es war kein großer finanzieller Erfolg, aber diese Nächte waren für mich wertvoller als jedes Geld. Ich merkte, dass Menschen durch die richtige Musik ihre Probleme vergessen und sich einfach vom Sound leiten lassen können.
Nach ein paar Jahren zog ich nach Spanien, wo ich sieben Jahre lebte. Dort erweiterte ich meine
musikalischen Erfahrungen stark und besuchte meine ersten Clubs. Die Tage der Nostalgie sind durch die Musik unbemerkt an mir vorübergegangen.
In der Kindheit entdeckte ich die klassische Musik, Balkan-Rhythmen und in der Jugend kam HipHop, R&B
und mit denen verbundene Genres. Langsam tauchte ich in die elektronische Musik ein. In Spanien
begeisterten mich dann Rumba, Salsa und Flamenco. Gleichzeitig entdeckte ich Reggae und durch kam ich
zu Ragga Jungle. Durch Ragga Jungle kam auch direkt Drum and Bass. Zu dieser Zeit gingen nicht viele aus meinem Freundeskreis auf Techno- oder House-Partys, daher besuchte ich die ersten Partys oft alleine.
2006 lernte ich in einem DJ-Workshop das eigentliche Mixen. Ich leitete den Workshop als Gruppenleiter in einer NGO mit Jugendlichen – ein langgehegter Wunsch. Das Setup bestand aus zwei Plattenspielern und zwei CD-Playern. Ich nahm Privatstunden bei den lokalen HipHo Reggae- und House/TechHouse-DJs, die den Workshop leiteten, und verbrachte jede freie Stunde in den Räumen der NGO, um besser zu werden.
Leider wurde das Projekt aus finanziellen Gründen beendet, und ich erhielt eine neue Arbeitsstelle.
Der Wunsch, DJ zu sein, hat mich aber nie losgelassen. Seit 2012 lebe ich in Deutschland und habe 2019 endlich die Möglichkeit bekommen, mir zwei Plattenspieler zu kaufen. Nach langer Suche fand ich einen Controller mit Timecode, der auch als Stand-alone-Mixer dient. So kann ich die analogen und digitalen Welten der Musik verbinden und manipulieren. Die modernen Technologien eröffnen mir dabei unendliche kreative Möglichkeiten, mich künstlerisch auszudrücken.

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