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Lokal

Midissage zur aktuellen Foto-Ausstellung von Rudi Kübler

today 30. Juli 2026my_locationZum fröhlichen Nix, Blaubeuren


Hintergrund
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Menschen sind das Thema von Rudi Kübler. Früher, als langjähriger Redakteur der Lokalredaktion Ulm der Südwest Presse, näherte er sich Menschen mit Stift und Schreibblock, um authentische Porträts zu Papier zu bringen. Menschen stehen weiterhin im Vordergrund, lediglich das Handwerkszeug hat sich geändert: Rudi Kübler greift jetzt zu Kamera und Objektiv, um Persönlichkeiten zu erfassen. „Wenn ich durch den Sucher schaue, spielt es keine Rolle, ob die Person bekannt oder unbekannt ist oder ob das Porträt in Schwarzweiß oder in Farbe entsteht. Entscheidend ist, dass das Gesicht zu mir spricht.“ Mit den jüngst entstandenen Porträts – unter anderem von Joo Kraus und Gerd Mattheis – schließt sich für ihn der Kreis. Bereits in seinem Auslandsjahr hatte Kübler Fotografie an einer New Yorker Universität studiert und dort schon eine erste Ausstellung mit Porträts bestückt. Vier dieser Arbeiten sind jetzt auch im „Nix“ zu sehen. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Serie „Lido“, die Fotografien aus mehreren Jahrzehnten zusammenfasst und das Thema Strand auf eher ungewöhnliche Weise darstellt, liebend gerne unbelebt oder bei schlechtem Wetter. In diesem Fall: auch mal ohne Menschen. Kontakt: kuebler.drobni@t-online.de

Ein Kessel Buntes: Fotografien, Irgendwas mit Jazz und Tote beim Ulm-Marathon
Vernissage macht jeder, Finissage ist ja auch schon fast langweilig geworden (siehe Vernissage!). Warum nicht mal eine Midissage? Wenn die anderen in die Halbzeitpause gehen, sind wir voll da. Wir? Das sind am Donnerstag, 30. Juli, 19 Uhr, ein Fotograf, ein paar Musiker und ein Schauspieler, die sich und natürlich ihren nixigen Gästen einen vergnüglichen Abend machen wollen.

Wer in den vergangenen Wochen beim „Feste“ abhing, hat sie vielleicht schon gesehen: die Fotografien von Rudi Kübler. Die Arbeiten des ehemaligen Redakteurs der Südwest Presse, der Schreibblock und Stift mit Kamera und Objektiv vertauscht hat, sind im „Nix“ seit Ende Juni ausgestellt. Rudi Kübler spricht an diesem Abend über seine Fotos – aber freilich nur, wenn’s gewünscht ist. Er, der Kübler, kann auch schweigen – dann nämlich, wenn er am Schlagzeug der für diesen Anlass zusammengewürfelten Band „Irgendwas mit Jazz“ sitzt. Für vollständige Sätze ist Alex zuständig, der Sänger ist bekannt aus Funk und Fernsehen und aus mehreren Ulmer Bands. Christof Lehr spielt den Bass, nicht irgendeinen mit E-, sondern einen richtigen Kontrabass; Christoph Mayer triezt seine sechs Saiten mit überaus jazzigem Einschlag.

Das ist freilich nicht alles: Heimlicher Höhepunkt des Abends ist die Lesung mit Clemens Grote. Der Schauspieler liest einige Szenen aus dem Anfang Juli erscheinenden und in Ulm spielenden Kriminalroman „Dumm gelaufen. Mord beim Marathon“ von H.H. Kleinmann. Kommissar Bernd Bernstein hat 42 Tage Zeit, um den oder die Täter zu ermitteln, die beim Spatzen-Marathon zwei Läufer ins Jenseits befördert haben. Dann nämlich geht er in Ruhestand. An seiner Seite Jung-Kommissarin Kim Lee, genannt „Bruce“. Den beiden Würstchen vom Ulmer Tagblatt, Chefreporter Winfried Wiener und seinem arschkriechenden Kollegen Franz Frankfurter, geht es vor allem darum, auf Teufel komm raus Klickzahlen zu generieren. Los geht’s um 19 Uhr. (Für die Akteure geht der Hut rum)


Details
Anfang 30. Juli 2026 19:00
Standort Zum fröhlichen Nix, Blaubeuren
Adresse Hirschgasse 1
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